Mona76 – zweiter Teil

Mona76 – II

Die zwei Tage verstrichen zäh wie Honig, so sehr sehnte sich Mona nach dem
Wiedersehen mit Rainer. Sie hatte es gar nicht glauben wollen, als er sich meldete. Und –
und das erfüllte sie mit großer Zufriedenheit – er hatte sie bei ihrem ersten Treffen nicht
allein gelassen, blieb in der Nähe und wachte über sie und ihren kleinen unmoralischen
Exkurs.
Freitag. Noch 2 Stunden, dann würde sie ihren Rainer wiedersehen dürfen. Wenn es
etwas wie Liebe auf den ersten Blick gab, dann hatte sie dieses Wunder in der letzten
Woche erlebt. Mona hielt inne. Irgendetwas hatte sie vergessen. Genau, eine Strafe sollte
sie sich ausdenken. Ein erregter Schauer lief ihr über den Rücken. Tausend pikante
Versuchungen schossen ihr gleichzeitig durch den Kopf. Doch was, wenn ihm die
vorgeschlagene Bestrafung nun nicht gefiel? Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen,
eine Mischung aus Freude, Erwartung und Scham lähmte ihr Denken – doch plötzlich
glätteten sich Monas Gesichtszüge, sie lächelte und fuhr fort, sich auf ihr Rendezvous
vorzubereiten.
Das verrauchte Cafe war keinen Deut gemütlicher, als in der letzten Woche, ein schäbiges
Relikt aus der Wirtschaftswunderzeit. Rainer saß an einem Ecktisch und wartete. Er
blickte nicht auf, als sie eintrat. Als Mona ihn sah, spannten sich ihre Muskeln und sie
wollte förmlich auf ihn zufliegen, ihn erdrücken und küssen, doch etwas ließ sie zögern.
Verunsichert zupfte sie ihr Kleid zurecht, dann senkte sie den Blick, ging an Rainers Tisch
und blieb stehen. „Hallo Mona“ – Rainer blickte zu ihr auf. „Guten Tag Rainer“, antwortete
sie leise,“ ich freue mich so, Dich wiederzusehen.“. „Das hoffe ich“ lachte er, „bitte setz
Dich. Kaffee mit Amaretto?“ „Oh, ich bin so aufgeregt, ich bekomm sicher keinen Schluck
runter.“ Unsicherheit stieg in ihr hoch, sie merkte, wie sie errötete und nichts dagegen tun
konnte. Rainer blieb das natürlich nicht verborgen, er lächelte sanft, ließ eine Pause und
fragte dann ruhig: „Welche Strafe, Mona?“. Mona zuckte zusammen. Die Strafe. Sollte
sie…? Es war ihr peinlich, zu Hause wußte sie genau, was sie ihm sagen wollte, aber hier
im Cafe war die Situation irgendwie… Rainer griff sanft nach Monas Hand und schaute ihr
ins Gesicht. Sie wurde ruhiger. „Zur Strafe“, sagte sie leise mit betont fester Stimme, „zur
Strafe, weil ich beim letzten Treffen nach meinem Orgasmus nicht auf Dich gewartet habe,
werde ich heute alles tun, was Du befielst. So. Nun ist es raus.“ Erleichtert lächelte sie ihn
an. Rainer hatte aufmerksam zugehört und sah einen Moment lang tief ih ihre Augen.
„Gut. So soll es sein.“ sagte er, „ich möchte heute ein Spiel mit Dir spielen, in welchem Du
lernst, mir Vertrauen zu schenken. Wir müssen ein wenig fahren.“ Er legte einige Münzen
auf den Tisch. „Komm, mein Auto steht um die Ecke.“
Mona wußte einen Augenblick nicht, ob sie hier wirklich das Richtige tat. Immerhin kannte
sie Rainer erst ein paar Stunden und ein Spiel im Kurpark ist dann doch etwas anderes,
als eine Fahrt mit seinem Wagen. Aber sie hatte es versprochen. Leise, doch deutlich. Ich
muß ihm vertrauen, dachte sie bei sich, und ich will ihm vertrauen.
Rainer deutete auf einen grünen Kombi. „Dort.“ bedeutete er ihr. Höflich hielt er Mona die
Beifahrertür auf und sie stieg ein. Auf der Fahrerseite kletterte Rainer in den Wagen. „Bitte
schnall Dich an.“ meinte er sachlich, tat dasselbe und fuhr los. „Mona, bitte mach das
Handschuhfach auf, es liegt eine Augenmaske darinnen. Setz sie auf. Es soll doch alles
ein Geheimnis sein.“ Mona schaute ihn verwundert an. „Ja Rainer.“ sagte sie leise und
setze die schlichte Stoffmaske auf. Nun sah sie nichts mehr und durch das Ruckeln und
Schlängeln des Wagens gab sie es auch bald auf, die Fahrstrecke verfolgen zu wollen.
„Entspann Dich, Mona, wir brauchen noch eine Weile“.
Mona76 Teil II
Unsanft holperte der Wagen und Mona schreckte aus ihrem Dämmerschlaf hoch. Offenbar
fuhr Rainer gerade über eine Waldweg oder eine Ackerpiste. Ihr wurde wieder bewußt,
weshalb sie im Wagen saß. Die Strafe. Was Rainer wohl vorhat? Vertrauen lernen?
Nach 5 Minuten hielt Rainer den Wagen an. „Nimm die Augenbinde ab, Mona. Schau Dich
um, wie wunderschön es hier ist. Mona gehochte. Sie stieg aus und sah um sich. Rainer
hatte den Wagen mitten auf ein blühendes Feld gefahren, genauer, auf einen Hügel von
dem man eine weite Aussicht über die Landschaft hatte. Ringsum waren nur Felder und
Äcker zu sehen, manchmal unterbrochen von lockeren Baumgruppen oder Büschen.
„Rainer.“ sagte Mona, „es ist wunderschön hier.“ „Zieh Dich aus.“ lauetete seine Antwort.
„Ganz“. „Natürlich. Warte kurz.“ Behende entledigte sich Mona ihrer Kleidung, zu schämen
brauchte sie sich nach dem Erlebnis letzte Woche nicht mehr. Erwartungsvoll trat sie vor
Rainer und senkte ihren Blick. „Dreh Dich um“, meinte der nur. „Und nicht gucken.“. Mona
drehte sich um.
Gespannt hörte sie, wie Rainer sich am Kofferraum des Autos zu schaffen machte und
offenbar irgendetwas schweres auslud und hernach zusammensteckte. „Mona!“ rief er,
„vertraust Du mir?“ – „Natürlich!“ anwortete sie, ohne sich umzudrehen. „Tust Du, was ich
sage?“ – „Ich habs versprochen.“ – „Ja, weiß ich. Aber willst Du es auch? Noch kannst Du
nein sagen und wir fahren zurück.“ Mona war selbst überrascht, wie leicht ihr das „Ja,
Rainer, ich möchte tun, was Du sagst.“ über die Lippen kam. „Komm her und schau Dir an,
was ich mitgebracht habe.“ Rainers Stimme war wieder dunkel und ruhig. Mona drehte
sich um und sah ein Gestell, eine Art zerlegbarer Gynäkologenstuhl mit Schlaufen und
Ösen. „Komm.“ sagte Rainer. Mona erregte, was sie sah. Ein Spiel unter freiem Himmel,
die Überrachung war Rainer aber wirklich gut gelungen. Bereitwillig erklomm sie das
Gerät. Es war bequem. Für Arme und Knie gab es Halteschalen, nichts drückte. „Letzte
Chance“, sagte Rainer. „Mach weiter.“ hauchte sie und wurde gewahr, wie Rainer im
selben Augenblick ihre Arme an die Konstruktion schnallte. Doch das erregte sie nur noch
mehr. Rainer fixierte nun auch die Beine an den Auslegern. Da lag sie nun. Mitten auf
einem Feld unter der milden Nachmittagssonne, erwartungsvoll und mit gepreizten Beinen
festgeschnallt auf einem seltsamen Gestell. „Vertraust Du mir?“ frage Rainer noch einmal.
„Ja, Rainer.“ „Gut“, war die knappe Antwort. „Ich setze Dir nun die Augenbinde wieder auf.“
Genüßlich spürte sie, wie Rainer näher kam. Sie schloß die Augen, als er ihr Stoffmaske
über die Augen zog. „So. Das hätten wir. Fehlt nur noch der Knebel“. Knebel? schoß es
Mona durch den Kopf, da spürte sie auch schon den kleinen Ball an ihren Lippen und ließ
ihn gewähren. „Geht es Dir gut?“ frage er. „Hng.“ nickte sie. „Gut. ich werde Dir jetzt noch
einen kleinen Plug in den Po setzen.“ Das gut eingecremte Teil rutsche fast von allein in
ihren Anus und verharrte dort.
Mona hörte, wie Rainer sich wieder am Wagen zu schaffen machte und merkte, wie sich
ein Tropfen aus ihrer Möse löste. Dann hörte sie die Autotür schlagen. Der Motor startete
und der Wagen brauste davon.
Mona erschrak. Spinnt der Kerl? Einen Augenblick später war ihr Verstand klar wie Kristall
und ihr wurde ihre megapeinliche Situation bewußt. Mitten auf dem Feld. Auf einen Hügel!
Von überall her zu sehen. Nackt mit offener Muschi und einem Plug im Hintern. Sie wollte
um Hilfe rufen, doch der Knebel hinderte sie.
Mona verlor das Zeitgefühl. Ihrer Augen, ihrer Glieder und ihrer Stimme beraubt, nahm sie
ihre Umwelt nur noch mit Haut und Ohren war. Für den Augenblick hatte sie sich der
Situation ergeben. Was sollte sie auch tun. Zum Glück würde sie der Bauer oder Jäger
oder wer immer sie findet, nicht kennen. Es wäre ihr auch sonst egal, wenn es nur bald
Mona76 Teil II
geschehen würde! Es summte überall. Sie hörte plötzlich Millionen Insekten brummen und
zirpen. Sie hörte, wie die Pflanzen raschelten und spürte, wie der laue Wind ihre noch
immer etwas feuchte Möse kühlte. Mona spürte sogar, wie eine Wolke an der Sonne
vorüberzog und ihr eine fröstelnde Gänsehaut bescherte. So intensiv hatte sie ihre
Umgebung noch niemals gespürt. Sie ertappte sich bei dem Gedanken, ihre Situation ein
stückweit zu geniesen, da hörte sie Steinchen knirschen und es näherten sich Schritte.
Endlich! – dachte sie erleichtert und schämte sich ihrer Lage.
Die Schritte kamen direkt auf sie zu, hielten kurz inne, kamen noch näher. Offenbar stand
der oder die Fremde nun genau an ihrem Fußende. Da spürte sie eine Hand an dem Plug
in ihrem Po, die damit ein wenig herumspielte. Erschrocken krampfte sie sich zusammen
und wimmerte unter dem Knebel. Das kann doch alles nicht wahr sein! Sie wand und
spannte sich in ihren Fesseln, doch die Hand blieb liegen.
„Beruhige Dich, Liebes, ich bins.“ – Rainers Stimme ließ sie schlagartig entspannen.
Schnell wurde der Plug gezogen. Gottseidank! Rainer ist zurück. In ihrer Erleichterung
spürte sie eine unbändige Wut in sich hochsteigen. Sie würde ihn zusammenschreien,
was er sich einbildet. „Bleib ruhig, ich nehme Dir jetzt die Augenbinde ab.“ sagte er.
Geblendet blinzelte sie in den Himmel. „Dreh den Kopf zu mir, Mona“. Mona folgte. Sie sah
Rainers Wagen, immernoch die Heckklappe offen. Aber sie hatte ihn nicht kommen gehört.
Nur die Schritte. Wo kam der verdammte Wagen her! „Ich nehm Dir jetzt den Knebel ab.
Bitte nichts sagen.“ Es tat gut, als der kleine Ball ihren speicheltriefenden Mund freigab.
Die Kiefergelenke schmerzten. „Wo warst Du!“ zische Mona scharf. „Hier“, sagte Rainer,
„wo denn sonst?“ – „Hier? Aber ich habe doch gehört, wie du davongefahren bist. Ich
könnte dich umbringen! Mich so liegen zu lassen!“ – „Mona? Was hast Du gehört?“ – „Die
Autotür, den Motor und wie du davongefahren bist!“ Mona liefen die Tränen. „Mona? Bist
Du sicher, daß es meine Autotür und mein Wagen war? – „Ist doch sonst keiner da!“ -
„Wolltest Du mir nicht vertrauen?“ „Doch, schon… ja.“ sprach sie leise schluchzend.
Rainers Stimme wurde deutlicher: „Und warum tust Du es dann nicht? Ich mache Dich
jetzt los und dann löse ich das Spiel auf und wir beenden es, ok?“ „Ok, Rainer, mach mit
bitte los.“ antwortete sie leise. – Sachte half er ihr von ihrem Gestell. Sie stand vor ihm und
schaute ihn fordernd an. „Mona,“ sagte Rainer leise,“ ich war keine Minute fort. Die
Geräusche, welche Du gehört hast, kamen aus der Musikanlage vom Auto. Niemals -
Hörst Du? Niemals würde ich Dich in so einer Situation allein lassen. Und niemals mehr
sollst Du daran zweifeln, daß Du Dich unbeschadet in meine Obhut fallen lassen kannst.“
Sanft ruhten Rainers Augen auf Monas Körper. Sie schmiegte sich an ihn und sagte leise:
„Das habe ich heute gelernt. Danke Rainer. Ich liebe Dich.“

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>